| 2.5 Das Spinpolarisierte Rastertunnelmikroskop |
3 Rasterkraftmikroskope |
| Rastertunnelmikroskope können einzelne Atome und Moleküle nicht nur abbilden, sie können sie auch bewegen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Atome lassen sich verschieben oder auch aufheben und absetzen, wie von einem Kran. Die aufsehenerregendsten Experimente gelangen hier dem amerikanischen Physiker |
Don Eigler. Schon 1991 verblüffte er die Weltöffentlichkeit, als er mit 35 Xenonatomen den Schriftzug "IBM" legte. In späteren Experimenten baute er unter anderem atomare Zäune (engl.: quantum corral). In diesen "Käfigen" lassen sich elektronische Zustände "einsperren" und erforschen. |
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Ein atomarer Zaun aus Kobaltatomen. Abb.: IBM |
| Wenn es gelingt, einzelne Atome hin- und herzuschieben, was liegt dann näher, als sich auf diese Weise Atom für Atom neue Moleküle zu bauen? Tatsächlich ist es in Experimenten bereits |
gelungen, mit Stromstößen aus einem Rastertunnelmikroskop Moleküle zu zerteilen und auch wieder zusammenzusetzen. |
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3 Rasterkraftmikroskope |
© Klaus Schoepe 2003